Social Media

„Social Media“ – Ein Begriff, der in der heutigen Gesellschaft nicht nur omnipräsent ist, sondern zu einem essenziellen Bestandteil unseres Privat- und Berufslebens avancierte. Die Vorstellung von dem Fortbestehen einer Sozialstruktur ohne Facebook, Instagram oder Twitter ist zum einen utopisch, zum anderen de facto auch unmöglich.

Um den Begriff „Social Media“ etymologisch zu untersuchen, bedarf es keines Lexikons oder komplexer Paraphrasen. Der Begriff lässt sich vereinfacht ins Deutsche übersetzen: „Soziale Medien“. Im Zuge der Globalisierung stieg die internationale Vernetzung und damit einhergehend entstand Englisch als Weltsprache, weswegen der Begriff für jede Alters- und Personengruppe vertraut und publik ist. Eine von etlichen detaillierten Definitionen von „Social Media“ ist die Beschreibung als eine Gruppe von digitalen Medien, Netzwerken und Technologien für die Kommunikation und soziale Interaktion zwischen sogenannten „Usern“ (zu Deutsch: Nutzern). Ferner stellen soziale Medien eine digitale Plattform dar, die in ihrem Wesen multifunktionell ist. Primär assoziiert ein durchschnittlicher Nutzer „Social Media“ mit dem Transportieren von auditiven und visuellen Medien wie Bildern, Videos, Nachrichten aber auch Sprachmails oder Grafiken jeglicher Art zum privaten Gebrauch. Eine bekannte Praxis – Liebend gerne teilen wir mit der Welt ein Foto aus dem Urlaub oder veröffentlichen unseren aktuellen Standort.

Soziale Netzwerke als privates Aushängeschild, das Profil zum Profilieren und zur Selbstdarstellung- Bereits seit vielen Jahren Usus innerhalb der virtuellen Gesellschaft. „Social Media“ gilt es klar abzugrenzen von Printmedien, deren Ablösung durch Facebook, Twitter und vor allem Nachrichtendienst- Apps bereits ein abgeschlossener Prozess zu sein scheint. Nicht nur der private Nutzer betreibt Eigenwerbung. Internationale Großkonzerne und Unternehmen erkannten bereits früh die unumstrittene Bedeutung von „Social Media“ für das Geschäft. Soziale Netzwerke fungieren hierbei als Instrument für Marketing, Werbung oder Kundenkommunikation, um nur einige wenige Elemente dieser innovativen Dimension zu nennen. Analog zur Denkweise eines privaten Nutzers, der primär kommuniziert, sich aber auch profiliert, orientiert sich ein Unternehmen an einer Strategie für die Außendarstellung. Während die Erzeugung eines viralen Marketingeffekts vor einigen Jahren noch gleichbedeutend mit im Vergleich zur heutigen Zeit unverhältnismäßiger Zeitintensität und hohen Kosten verbunden war, können mithilfe von sozialen Netzwerken ohne finanzielle Risiken Inhalte rund um das Unternehmen platziert werden. Eine authentische und konziliante Internetpräsenz gilt nicht zuletzt als Indikator für Reputation, Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Die Entwicklung der „Social Media“ zu einem Massenphänomen ist Teil einer neuzeitlichen Revolution auf globaler Ebene und initiiert die Geburt einer neuen Generation. Mögliche Resultate und Effekte sind auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit angelegt, denn „Social Media“ gehört die Zukunft und die Zukunft gehört „Social Media“.

Autor: Thomas Ubrich